Die dauerhafte Tätowierung ist im Judentum verboten. Das Verbot findet sich bereits in der Weisung, in Levitikus 19, 28 heißt es: "Eingeätzte Schrift sollt ihr an euch nicht machen".
Die zwei Gründe für das Verbot
Nach der Auffassung der Weisen verbietet die Bibel die Tätowierung aus zwei Gründen. Sie war einerseits ein Ausdruck vieler heidnischer Kulte, andererseits beschädigt jede dauerhafte Tätowierung den Körper. Dieser gilt im Judentum als von Gott gegeben und darf nicht absichtlich beschädigt werden.
In Deutschland ist keine Prüfung für einen Tätowierer vorgeschrieben. Die Ausbildung erfolgt üblicherweise bei einem erfahrenen Tätowierer, welcher die künstlerischen Grundlagen vermittelt. Zu erwarten ist, dass im Rahmen dieser Ausbildung auch Kenntnisse im Gesundheitsschutz vermittelt werden, verbindlich geregelt ist das jedoch nicht.
Warum eine Prüfung für Tätowierer sinnvoll ist
Wäre der Beruf des Tätowierers ein anerkannter Ausbildungsberuf, so stünden neben künstlerischen Techniken auch Fragen des Gesundheitsschutzes und der Betriebswirtschaft auf dem Ausbildungsplan. Dann ließe sich auch die