Während sich die Immobilien- und Finanzmärkten in Deutschland und Europa langsam aber sicher wieder etwas zu erholen scheinen, kann von einem Aufatmen auf der anderen Seite des Atlantiks in den USA noch keine Rede sein. So wie es derzeit aussieht, steht den Untertanen von US-Präsident Barack Obama das dicke Ende erst noch bevor, das durch den großen Knall bei einigen Immobilienfinanzieren und Banken im Sommer 2009 ausgelöst wurde. Immer deutlicher wird dabei, dass sich die
Standort Deutschland bleibt wirtschaftlich attraktiv
05.06.2009 Autor:
Thomas Stern
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Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise trifft Deutschland offensichtlich weniger hart wie andere Nationen. Einer Studie der renommierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young zufolge, die am gestrigen Donnerstag vorgestellt wurde, belegt Deutschland in einem weltweiten Ranking den sechsten Platz. In Europa nimmt Deutschland sogar den Spitzenplatz ein, weltweit führend sind China, die USA und Indien, womit das Ergebnis jenem aus dem Vorjahr gleicht.
Auch wenn Deutschland seine Position im internationalen Ranking nicht verbessern konnte, so wurde die Lücke
Ferdinand Dudenhöffer, einer der führenden Kenner des Automobilmarkts in Deutschland, nahm in einem Interview mit dem Bayrischen Rundfunk Stellung zur aktuellen Situation beim deutschen Autobauer Opel, der durch die Krise der US-amerikanischen Muttergesellschaft General Motors arg ins Straucheln gekommen ist. Nach Ansicht Dudenhöffers, seien bei einer eventuellen Opel-Insolvenz nicht nur das Rüsselsheimer Unternehmen selbst, sondern auch noch zahlreiche Automobilzulieferer von der Pleite bedroht. Die Folgen dieser Sogwirkung für den deutschen Arbeitsmarkt seien derzeit noch nicht