Die sogenannten Leerverkäufe sind an den Börsen in Deutschland und darüber hinaus zuletzt vor allem im Zusammenhang mit der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise ins Blickfeld der medialen Öffentlichkeit geraten. Bei den Leerverkäufen handelt es sich um Geschäfte mit Aktien und Wertpapieren, die der Verkäufer zum Zeitpunkt des Handels gar nicht besitzt. Von ungedeckten Leerverkäufen spricht die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) laut Definition vom September 2008, wenn sich die betreffenden Aktien oder Wertpapiere auch zu keinem
Die Beteiligungsgesellschaft, zu der die Imbiss-Kette Nordsee gehört, denkt derzeit laut über einen Börsengang nach. Ein Nordsee-Sprecher nannte die Börse als eine von vielen Möglichkeiten, neues Kapital in das Unternehmen zu spülen, das sein Geld in erster Linie mit dem Verkauf von Fischbrötchen und ähnlichen Speisen verdient. Die Mehrheit an Nordsee halten derzeit noch der Milchindustrielle Theo Müller und der Bäcker Heiner Kamps, denen 47 % bzw. 41 % der Beteiligungsgesellschaft gehören. Bei einem Gang
Je nach Art und Umfang eines Unternehmens kann es viele Gründe geben, die für oder gegen einen Gang an die Börse sprechen. Ein beliebtes und häufig genanntes Argument für einen Börsengang ist die Beschaffung von zusätzlichem Kapital, das mit der Herausgabe von Aktien freigesetzt wird. Andererseits reagierten die Unternehmen im zurückliegenden Jahr eher zurückhaltend, wenn es um den Gang an die Börse ging, nicht zuletzt auch im Hinblick auf die weltweite Wirtschaftskrise. Die ersten Anzeichen
Die Deutsche Bank gab gestern eine Pressemitteilung an die Agenturen heraus, die in der Branche für etwas Überraschung sorgte. Demnach hält die Deutsche Bank ab sofort einen Anteil von 25 % plus einer Aktie an den Aktien der Postbank und damit eine Sperrminorität. Mit dieser Sperrminorität kann die Deutsche Bank allen wesentlichen Entscheidungen der Postbank, z.B. Übernahmen oder Fusionen, per Veto widersprechen. Die strategisch wichtige Sperrminorität sicherte sich die Deutsche Bank in zwei Schritten. Zunächst