In der ägyptischen Stadt Port Said sind am Mittwoch während eines Fußballspiels über 70 Menschen getötet und mehr als tausend verletzt worden. Nach Augenzeugenberichten kam es zu regelrechten Menschenjagden. Schon kurz nach dem Spiel gingen Demonstranten auf den Straßen. Der Grund: Die Gewalt sei geplant gewesen.
Die normalerweise sehr strengen Einlasskontrollen fanden nach anderen Berichten nicht statt, und auch Polizei soll im Stadion nicht aufgelaufen bzw. schnell wieder verschwunden sein. Weiter heißt es, dass der Gouverneur
Welche Auswirkung hat das Wahlergebnis in Ägypten mit den beiden führenden Parteien Muslimbrüder und Salafisten?
14.12.2011 Autor:
Thomas Stern
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Es konnte nicht wirklich damit gerechnet werden, dass nach dem "arabischen Frühling" nun endlich Demokratie in Vollendung und rechtsstaatliche Strukturen aus dem harten Wüstenboden der ägyptischen Erde wachsen.
Die erste Phase der Wahlen ist abgeschlossen und auch die Städte Kairo und Alexandria haben abgestimmt.
Was als Prognose schon abzusehen war, ist vorläufig Tatsache und ein Wahlergebnis, welches nicht wirklich konkret die demokratische Reform und Erneuerung der politischen Regierungsmethode, eines tief religiösen
Nach tagelang andauernden, heftigen Straßenschlachten ist in Ägyptens Hauptstadt Kairo eine Waffenruhe in Kraft getreten. Hunderte Verletzte und mindestens 30 Todesopfer sind das derzeitige Ergebnis der Proteste gegen den Militärrat, der nach dem Abgang von Präsident Mubarak im Frühjahr die Macht übernommen hatte. Nun haben sich die Generäle des Militärs für die Gewalt gegenüber den Menschen auf dem Tahrir-Platz entschuldigt. Es werde eine Untersuchung der Vorfälle geben, heißt es.
Für
Wieder Unruhen in Ägypten – Demonstrationen auf dem Tahrir-Platz in Kairo
20.11.2011 Autor:
Thomas Stern
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Die Gewalt in Ägypten nimmt kein Ende. Drei Tote sind die Bilanz blutiger Straßenkämpfe auf dem Tahrir-Platz in Kairo und die Krawalle nehmen immer größere Ausmaße an. Bei den Unruhen wurden bislang Hunderte von Menschen verletzt, darunter westliche Fotografen und Journalisten. Auch heute kam es erneut zu wahren Schlachten zwischen den Demonstranten und der Polizei. Mit Gummigeschossen und Tränengas bewaffnet, versuchten die Beamten den tausenden Menschen Herr zu werden