Der Meinung wurde am Samstag, den 27. Februar 2010 um 20:42 Uhr veröffentlicht und wurde unter Wirtschaft abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
Die Beteiligungsgesellschaft, zu der die Imbiss-Kette Nordsee gehört, denkt derzeit laut über einen Börsengang nach. Ein Nordsee-Sprecher nannte die Börse als eine von vielen Möglichkeiten, neues Kapital in das Unternehmen zu spülen, das sein Geld in erster Linie mit dem Verkauf von Fischbrötchen und ähnlichen Speisen verdient. Die Mehrheit an Nordsee halten derzeit noch der Milchindustrielle Theo Müller und der Bäcker Heiner Kamps, denen 47 % bzw. 41 % der Beteiligungsgesellschaft gehören. Bei einem Gang an die Börse würden sich die beiden Unternehmer wohl von einem Großteil ihrer Anteile trennen.
Nordsee könnte nach aktuellem Stand das erste Unternehmen sein, das an diesem Jahr den Gang an die Frankfurter Börse wagt. Mit der Deutschen Bank und Morgan Stanley wurden bereits zwei renommierte Kreditinstitute mit den Vorbereitungen für den Börsengang der Imbiss-Kette Nordsee beauftragt. Im Idealfall können sich Anleger schon im Laufe des Monats März die ersten Nordsee-Aktien in ihre Depots legen und auf einen günstigen Kursverlauf spekulieren.
Nordsee ist jedoch nicht das einzige Unternehmen, das sich aktuell intensiv mit der Frankfurter Börse auseinandersetzt. Als so gut wie sicher gilt, dass mit Kabel Deutschland und Brenntag (Chemie) zwei weitere Schwergewichte schon sehr zeitnah an der Börse in Frankfurt gehandelt werden können.


