Der im gesamten Bundesgebiet aktive Energieversorger Eon mit Sitz in München plant in den nächsten vier Jahren die Streichung von etwa 1.800 Stellen. Ein entsprechender Bericht der “Welt“ wurde inzwischen von Eon bestätigt. Der Stellenabbau solle allerdings unter dem Gesichtspunkt der sozialen Verträglichkeit erfolgen und sei eine Folge der bereits vor zwei Jahren in Angriff genommenen Umstrukturierungspläne, wie Eon-Manager Klaus-Dieter Maubach dem Blatt weiter mitteilte. Demnach soll es bei Eon zu keinen Kündigungen kommen, vielmehr soll der Stellenabbau durch Altersteilzeit und ähnliche Maßnahmen vollzogen werden.  Im Zuge der Umstrukturierung sollen bestimmte Aufgabenbereiche der Regionalvertretungen Eon Avacon, Eon Bayern, Eon edis, Eon Hanse, Eon Mitte und Eon Westfalen Weser künftig überregional wahrgenommen werden. Lediglich die Eon-Regionalvertretung in Thüringen wird sich nicht an der konzerninternen Umstrukturierung beteiligen. Maubach machte hierfür zu hohe Fordrungen der beteiligten Kommunen verantwortlich.Ziel der Maßnahme ist das Erzielen von Synergieeffekten, die zu einer Kostensenkung und damit zu einer besseren Wettbewerbssituation gegenüber den Mitbewerbern auf dem Energiemarkt sorgen soll. Eon büßte im Kerngeschäft seit Jahresbeginn rund 600.000 Kunden ein, konnte diesen Verlust durch Zugewinne bei der Eon-Tochter “E – wie einfach“ mehr als ausgleichen. Allerdings sei das Vertrauen auf den internetbasierten Verkauf, in dem die Eon-Tochter tätig ist und der 800.000 neue Kunden brachte, keine Dauerlösung, weshalb sich die Konzernspitze zum Handeln gezwungen sah.


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