Der Meinung wurde am Mittwoch, den 25. Februar 2009 um 20:11 Uhr veröffentlicht und wurde unter Wirtschaft abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
Die Deutsche Bank gab gestern eine Pressemitteilung an die Agenturen heraus, die in der Branche für etwas Überraschung sorgte. Demnach hält die Deutsche Bank ab sofort einen Anteil von 25 % plus einer Aktie an den Aktien der Postbank und damit eine Sperrminorität. Mit dieser Sperrminorität kann die Deutsche Bank allen wesentlichen Entscheidungen der Postbank, z.B. Übernahmen oder Fusionen, per Veto widersprechen. Die strategisch wichtige Sperrminorität sicherte sich die Deutsche Bank in zwei Schritten. Zunächst kaufte sie 22,9 Prozent der Aktien von Deutschen Post, der Muttergesellschaft der Postbank. Mit dem Zukauf weiterer 2,1 Prozent am freien Aktienmarkt sicherte sich die Deutsche Bank schließlich die Sperrminorität und das damit verbundene Vetorecht. Im Gegenzug hat die Deutsche Post 8 % der Aktienanteile an der Deutschen Bank übernommen, das Gesamtvolumen des der Transaktion wird mit 4,9 Milliarden Euro beziffert. Entsprechende Verhandlungen zwischen den beiden Geldinstituten sind bereits seit dem vergangenen September im Gange. Die Postbank stimmte dabei einem Einstieg der Deutschen Bank zu, wenn auch nur auf Raten. Ein erstes Etappenziel wurde mit der Sperrminorität nun erreicht. Spätestens in drei Jahren will die Deutsche Bank die Deutsche Post als Mehrheitsaktionär ablösen, was durch den Kauf von 27,4 Prozent Aktienanteilen geschehen soll. Die Deutsche Post hält derzeit noch rund 40 Prozent der Postbank-Aktien. Branchenkenner schließen jedoch nicht aus, dass die Deutsche Bank womöglich schon zu einem früheren Zeitpunkt mit einem Übernahmeangebot an die Deutsche Post herantritt.




Juli 28th, 2009 at 15:42
[...] Bank aber auch, dass gerade diese Aufstellung als Bank, die keinen Bereich ausschließt und durch den langsamen Zukauf der Deutschen Postbank auch ihr Privatkundengeschäft erweitern will und wird, in diesen Zeiten der Krise die richtige ist. [...]