Der Meinung wurde am Freitag, den 06. Januar 2012 um 17:39 Uhr veröffentlicht und wurde unter Sport und Fitness abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
Die aktuelle Skisprung-Saison steht einmal mehr im Zeichen der Athleten Österreichs. Weltcupführender ist Andreas Kofler, ihm folgt Gregor Schlierenzauer. Mit Thomas Morgenstern liegt einer der großen Springer der letzten Jahre zudem auf Rang vier. Einzig Anders Bardal sprengt die österreichische Front.
Noch deutlicher wird das Bild, wenn man nur die ersten drei Springen der Vier-Schanzen-Tournee heranzieht. Im Traditionswettbewerb liegen mit Schlierenzauer, Kofler und Morgenstern drei österreichische Adler ganz vorne. Es ist des zweite Mal innerhalb von drei Jahren, dass die Österreicher die Podestplätze des berühmten Wettbewerbs nur an Landsleute verteilen können.
Selbst ohne diesen Umstand wäre das Gezeigte der Österreicher jedoch schon von historischer Bedeutung. „Austria“ eroberte sieben der neuen Podestplätze. Neben einem Drei-Fach-Sieg standen zwei Doppelsiege. Eine solche Dominanz hat es in der Geschichte dieses Wettbewerbs bislang noch nie von einer Nation gegeben. Der aktuelle Cheftrainer Alexander Pointner erlebte in seiner jetzigen Funktion seit 2004 31 Tournee-Springen. 17 Mal stand einer seiner Schützlinge ganz oben. In mehr als 50 Prozent aller Springen triumphierte ein Österreicher. Auch dieser Wert ist über einen solchen Zeitraum historisch.
Erfreulich für die Deutschen ist, dass die Skisprung-Durststrecke langsam hinter den Bundesadlern zu liegen scheint. Zwar wurde Martin Schmidt nicht einmal für die zweite Tournee-Hälfte nominiert, aber dafür schlagen sich Richard Freytag und Severin Freund umso besser. Sie liegen im Weltcup auf den Plätzen fünf und sechs.



