Der Meinung wurde am Freitag, den 19. März 2010 um 16:15 Uhr veröffentlicht und wurde unter Sport und Fitness abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
Fußball gilt nicht nur in Deutschland als die schönste Nebensache der Welt, weshalb die Regeln für den beliebten Ballsport auf internationaler Ebene und in schöner Regelmäßigkeit vom Weltverband FIFA erstellt bzw. geändert werden. Der ein oder andere Fußball-Fan wird der nächsten Tagung der FIFA Regelhüter mit gemischten Gefühlen entgegensehen, da der Kommission der Ruf voraus eilt, die Regeln des Fußballs nicht immer praxisorientiert zu modifizieren.
Seit Jahren stemmt sich die FIFA mit aller Gewalt gegen die Einführung von technischen Hilfsmitteln, die die Arbeit der Schiedsrichter nicht nur deutlich vereinfachen, sondern auch für gerechtere Ergebnisse sorgen würden. An dieser dogmatischen Einstellung wird wohl auch im Mai nicht zu rütteln sein. Für reichlich Diskussionsstoff sorgt aktuell auch der Einsatz zweier zusätzlicher Torrichter, der in dieser Saison in der Europa League, dem ehemaligen UEFA-Cup, getestet wird. Die Torrichter verhielten sich dabei auffallend unauffällig und fielen höchstens durch übersehene Hand- oder Foulspiele im Strafraum auf, so dass ihre Zukunft im Fußball als höchst gefährdet gilt und im Mai mit einer Abschaffung gerechnet wird.
Außerdem will sich die FIFA der Frage zuwenden, ob eine Notbremse zwingend “Rot“ nach sich ziehen muss, um eine etwaige Dreifachbestrafung (Elfmeter, Platzverweis, Sperre) des Übeltäters zu vermeiden. Möglich, dass Notbremsen im Strafraum künftig nur noch mit “Gelb“ geahndet wird. Weitere Tagesordnungspunkte auf der Tagung der FIFA Regelhüter sind die Aufgaben des vierten Offiziellen an der Seitenlinie, das Ahnden bzw. Nichtahnden von verzögert ausgeführten Strafstößen sowie die Behandlung von verletzten Spielern auf dem Feld (statt außerhalb des Platzes).


