Der Meinung wurde am Sonntag, den 10. Mai 2009 um 22:45 Uhr veröffentlicht und wurde unter Shopping abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
Das Shoppen im Internet genießt nicht nur in Deutschland einen immer höheren Stellenwert. Aus diesem Grund macht es sich die Enigma GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) seit einigen Jahren zur Aufgabe, ein Ranking der Online-Kaufhäuser und der auf diesen Seiten angebotenen Artikeln zu erstellen. Die aktuellen Rankings für diese beiden Kategorien weisen erstmals seit Jahren jeweils neue Spitzenreiter aus. Ebay musste seine Marktführerschaft an Amazon abtreten, wo im Jahr 2008 rund 400.000 Online-Käufer mehr registriert waren, bei den Artikeln wurden die Bücher erstmals von den Bekleidungen abgelöst.
Zu den Gewinnern des Jahres 2008 gehören neben dem neuen Branchenprimus Amazon 16,7 Millionen Kunden) auch die Online-Kaufhäuser des Otto-Versandhauses (6,7 Millionen) und des Weltbild-Verlags (5,2 Millionen), die sich um jeweils einen Platz auf Rang 3 bzw. 5 verbessern konnten. Beim Online-Kaufhaus Ebay kauften im letzten Jahr noch 16,3 Millionen Kunden ein. Ein entscheidender Faktor für den Erfolg des Online-Shoppings ist die Vielfalt des Sortiments in den Kaufhäusern. Bei den Bekleidungen wurden zuletzt 12,6 Millionen Artikel verkauft, während bei den Büchern nur noch 12,4 Millionen Exemplare über den virtuellen Ladentisch gingen. Auf den weiteren Plätzen folgen hier Event-Tickets (10,3 Millionen), CDs (8,8 Millionen) und Hotelübernachtungen (8,6 Millionen).
Von einem Wachwechsel an der Spitze der Online-Kaufhäuser wollte die Enigma GfK zwar noch nicht gesprochen, die Konsumforscher schließen aber auch nicht aus, dass sich Amazon dauerhaft vor dem Konkurrenten Ebay behaupten können wird.



