Der Meinung wurde am Dienstag, den 04. August 2009 um 22:02 Uhr veröffentlicht und wurde unter Kinofilme & Movies abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
Am heutigen Dienstag trat Hape Kerkeling alias Horst Schlämmer in der Hauptstadt Berlin vor die versammelte Presse, um für sein nächstes Werk, den Kinofilm “Isch kandidiere“, zu werben. Der Saal im Ritz Carlton Berlin war bis auf den letzten Platz gefüllt, als Horst Schlämmer, der Kanzlerkandidat der HSP (Horst Schlämmer Partei) mitsamt seiner reizenden Assistentin Alexandra Kamp das Podium betrat. Fragen über den Film “Isch kandidiere“, der ab dem 20. August in die deutschen Kinos kommt, blieben bei der Pressekonferenz allerdings Nebensache, vielmehr wollten die Journalisten von Horst Schlämmer wissen, woran es Deutschland vor der Bundestagswahl fehle und was unter der HSP besser werden solle.
Gekonnt umkurvte Hape Kerkeling in seiner Paraderolle als Horst Schlämmer auch die unangenehmsten Fragen, beispielsweise nach der Wirtschaftskrise oder der Schweinegrippe, und sparte auch nicht mit Seitenhieben auf aktuelle Polit-Größen wie Frank-Walter Steinmeier (SPD). In Anlehnung an das markige Wahlversprechen des SPD-Spitzenkandidaten versprach Schlämmer, dass er “keine vier Millionen Arbeitsplätze schaffen“ werde und man ihn beim Verfehlen dieses Ziels gerne wieder abwählen könne. Wozu soll die HSP auch neue Arbeitsplätze schaffen, schließlich will sich Horst Schlämmer für ein Grundeinkommen in Höhe von 2.500 Euro für jeden Bürger einsetzen – vom Moment der Geburt an versteht sich.
Hape Kerkeling wäre jedoch nicht Horst Schlämmer, wenn er bei der Pressekonferenz im Ritz Carlton nicht noch mit einem wahrhaft revolutionären Ziel aufgewartet hätte. Als gebürtiger Grevenbroicher ist es für den Neu-Politiker keine Frage, dass die Bundeshauptstadt – einen Sieg der HSP bei der anstehenden Bundestagswahl vorausgesetzt – ihren Sitz von Berlin nach Grevenbroich wird verlegen müssen. Die HSP versteht sich als konservativ-liberal-linke Partei und favorisiert mangels eigener ökologischer Ansätze ein Bündnis mit den Grünen oder, um es mit Horst Schlämmer zu sagen, eine Grün-Ocker-Koalition in Berlin bzw. Grevenbroich.




August 4th, 2009 at 23:02
Endlich, endlich- ein ehrlicher Politiker. Den wähle ich, der kann nicht´s schlechter machen!!