Hancock

25.07.2008 Autor: meinung.info 

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Seit dem 03.07.2008 ist eine Action-Komödie mit Will Smith in den deutschen Kinos zu sehen: „Hancock“. Schon allein der Name des Hauptdarstellers, Will Smith eben, ist Garant für volle Kinosäle und Kassen der Produzenten. Sein einzigartiges Talent, seine Rollen überzeugend zu spielen und ihnen dennoch den Touch der witzigen, aber intelligenten Charaktere zu verleihen, ist sein Jahren sein Schlüssel zum Erfolg. Will Smith gehört nicht umsonst zu den bestbezahlten Schauspielern in Hollywood. Seine Erfolgssträhne setzt sich nun in „Hancock“ fort. Der Film entstand 2008 in den USA und spielt, wie so manch anderer Hollywoodstreifen rund um einen Superhelden. Doch in dem Film ist einiges anders. Normalerweise werden Superhelden von den braven und anständigen Bürgern geliebt. Sie sind für den Schutz der Hilflosen und zu Unrecht angegriffenen Bürger zuständig. Doch bei dem von Will Smith dargestellten Hancock ist das etwas anders. Die Bevölkerung ist nicht unbedingt gut auf ihn zu sprechen, seit ihm einige Missgeschicke bei Rettungsaktionen passiert sind – was ja immer mal vorkommen kann. Nun nimmt sich Hancock aber die Politiker zum Vorbild, die im Falle eines Imageschadens einen PR-Agenten anstellen, der die Sache wieder in Ordnung bringen soll. Doch auch hier hat der Superheld Pech: Er verliebt sich in die Frau seines Agenten, was nicht ohne Folgen bleiben wird. Die Frau des PR-Agenten wird im Übrigen von Charlize Theron dargestellt.
In 92 Minuten Filmlänge wird in der Komödie „Hancock“ einiges bisher Bekanntes auf den Kopf gestellt. Regisseur Peter Berg bricht mit dem typischen Kino der Superhelden und schafft eine ganz neue Form davon. Hancock soll den Ärger eigentlich abwehren, aber irgendwie passiert es ihm immer wieder, dass er mit jedem neuen Versuch eine weitere Katastrophe heraufbeschwört. Er besitzt zwar enorme Fähigkeiten, ist aber doch nicht in der Lage, diese auch sinnvoll einzusetzen. Der Held befindet sich sozusagen in einer Identitätskrise. Seine Probleme sind eher banaler Art, wie zum Beispiel sein Image in der Öffentlichkeit oder die doch recht komplizierte Liebesgeschichte zwischen ihm und der Frau seines PR-Agenten. Damit erreicht Peter Berg, dass das Publikum eine Nähe zu dem dargestellten Superhelden aufbauen kann, mehr, als dies sonst der Fall ist.


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