Der Meinung wurde am Montag, den 28. Juli 2008 um 18:46 Uhr veröffentlicht und wurde unter Kinofilme & Movies abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
Am 03.07.2008 kam ein Film in die deutschen Kinos, der vor allem die Anhänger von Action- und Horrorfilmen erfreuen dürfte: „Grindhouse“. Der Film wurde im Jahr 2007 in den USA gedreht und verlangt einiges Sitzfleisch bei den Kinogängern. Er dauert nämlich mehr als drei Stunden, genauer gesagt, 191 Minuten. Die Regisseure sind alte Bekannte in der Branche, im Einzelnen sind dies Robert Rodriguez, Eli Roth, Edgar Wright, Rob Zombie und – bei der Zusammenstellung darf er überhaupt nicht fehlen – Quentin Tarantino.
Nun kurz etwas zum Inhalt von „Grindhouse“: Ein Experiment wird durchgeführt, was sich allerdings als fatal erweist. Es misslingt und die Folge ist, dass die so genannten Sickos, das sind Zombies, die Erde überschwemmen und mit ihresgleichen zu bevölkern versuchen. Sie sind überaus blutdürstig und fressen sich durch die menschlichen Siedlungsgebiete regelrecht durch. Nur wenige Menschen wehren sich unter Verwendung doch recht seltsamer Waffen gegen die Zombies. Darunter ist auch die die Strippering Cherry Darling zu finden, die von Rose McGowan dargestellt wird. Sie wird gezeigt, wie sie zum Beispiel auf dem Rücksitz des Motorrads ihres Freundes sitzt und mit ihrer Beinprothese versucht, die Monster abzuwehren. Der örtliche Sheriff zeigt sich beeindruckt und unterstützt Darling bei ihrem Kampf. Soviel zum ersten Teil des Films, zu „Planet Terror“.
Im nachfolgenden Teil, „Death Proof – Todsicher“, kämpft Zoe gegen den Stuntman Mike, der von Kurt Russel gespielt wird. Dessen erklärtes Ziel ist es, schöne junge Frauen mit seinem Auto umzubringen. Doch Zoe hat einige Unterstützung.
Der Film „Grindhouse“ besteht eigentlich aus drei Teilen, für die die verschiedenen Regisseure verantwortlich zeichnen. Das Projekt war ursprünglich einmal als eine Art Hommage an die B-Movies der 70er und 80er Jahre gedacht, doch bei dem US-Publikum war der Film ein Flop. Im Jahr 2007 erschienen daher in den deutschen Kinos die beiden einzelnen Filme auch als einzelne Streifen und nicht mehr als Doppelaufführung. Die alles verbindende Klammer, die Trailer, die beide Teile miteinander verbanden fielen weg. Erst in diesem Jahr (2008) erbarmte sich der „Senator“ Verleih der Fans und bracht die Doppelaufführung in die deutschen Kinos. Damit dauert der Film nun mehr als drei Stunden und verlangt neben Sitzfleisch auch einiges an Konzentration.
















