Der Meinung wurde am Donnerstag, den 31. Juli 2008 um 08:58 Uhr veröffentlicht und wurde unter Kinofilme & Movies abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
„Elegy oder die Kunst zu Lieben“ ist ein Film, der über die Länge von 108 Minuten den Schmerz, der von der Liebe begleitet wird, darstellt. Der Film wurde von Isabel Coixet in den USA im Jahr 2008 gedreht und kommt am 14.08.2008 in die deutschen Kinos. Er wartet mit so hervorragenden Schauspielern wie Dennis Hopper, Ben Kingsley oder Penélope Cruz auf.
In „Elegy oder die Kunst zu Lieben“ geht es um den Literaturprofessor namens David Kepesh, der von Ben Kingsley gespielt wird. Er hat eine überaus große Schwäche für schöne Frauen. Dies zeigt sich vor allem in seinen häufigen sexuellen Eskapaden mit seinen Studentinnen. Doch hier entwickelt sich niemals eine wirkliche Bindung auf emotionaler Ebene. Er pflegt zudem seit mehr als 15 Jahren eine Affäre auf rein sexueller Basis mit der Geschäftsfrau Carolyn, die von Patricia Clarkson dargestellt wird. Doch der Professor spürt eine Änderung, als die Exil-Kubanerin Consuela in seinen Kurs kommt. Sie wird von Penélope Cruz dargestellt. Er umwirbt die junge Frau, bis sie seinem Charme schließlich erliegt. Kepesh lässt sich auf eine Bindung ein, doch das Zusammensein wird erschwert durch Eifersucht und die Angst vor einer zu engen Bindung. Das Paar trennt sich nach etwas mehr als eineinhalb Jahren wieder. Der Lehrer geht wieder seinen früheren Interessen nach, doch nach acht Jahren steht Consuela verstört wieder vor ihm.
„Elegy oder die Kunst zu Lieben“ ist eine Adaption des Kurzromans „The dying Admiral“ von Philip Roth. Musik wird im Film nur sehr spärlich eingesetzt, das eigentliche Klagelied wird vom Professor Kepesh gesungen, der vereinsamt. Er erzählt im Rückblick seine Lebensgeschichte, die dominiert wird von seinen zahlreichen Affären. Der Tod ist dabei ein zentrales Thema, das immer wieder aufgegriffen wird. Die Falten auf dem Gesicht des Professors sind dabei als eine Art Gegenspiel zu seinem unreifen Verhalten zu sehen. Der Film „Elegy oder die Kunst zu Lieben“ kommt ganz ohne übliche Klischees aus, verzichtet auf jegliche Sentimentalität und ist eine schöne Liebesgeschichte, die auf sehr viel Verständnis hofft und aufbaut.
“Elegy oder die Kunst zu Lieben” ist ein Film, der den diesjährigen Kinosommer ungemein bereichert und der in jedem Fall sehenswert ist.
















