Der Meinung wurde am Montag, den 01. Dezember 2008 um 12:53 Uhr veröffentlicht und wurde unter Immobilien abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
Meinungsforscher der Universität Heidelberg wurden von der Immobilien-Sparte der Deutschen Bank zur Durchführung einer Umfrage mit dem Titel “Trend Research 2008“ beauftragt. Im Rahmen dieser Umfrage sollte unter anderem die Haltung der deutschen Anleger zu Immobilien erforscht werden. Hierzu wurde eine repräsentative Gruppe der über 18jährigen befragt, worauf sie bei einer Immobilie besonderen Wert legen und welchen Stellenwert die eigene Immobilie in Bezug auf die private Altersvorsorge einnimmt. Die Universität Heidelberg kam zu dem Ergebnis, dass insgesamt 69 % aller Bundesbürger die Immobilie nach wie vor als wichtigste Altersvorsorge sehen. Damit konnten latent aufkommende Befürchtungen widerlegt werden, die damit gerechnet haben, dass die deutschen Anleger im Zuge der Immobilien-Krise in den USA ein gestörtes Verhältnis zu Immobilien-Vorsorgen entwickeln könnten. Ein entsprechender Negativtrend musste in den USA nach dem dortigen Immobilien-Crash verzeichnet werden. Aber auch in Deutschland rücken die Faktoren, die einem dauerhaften Werterhalt von Immobilien dienen, immer mehr in den Vordergrund. Bei diesen Faktoren spielen nach wie vor die Lage, Größe und der Zuschnitt der Immobilie eine Rolle, seit einigen Jahren werden aber auch die Energieeffizienz und die demographische Entwicklung der jeweiligen Region immer wichtiger. Am optimistischsten geht etwas überraschend die Gruppe der 18 – 29jährigen, und damit die Jüngsten aller Umfrageteilnehmer, mit Immobilien als Altersvorsorge um. Hier finden Immobilien bei 76 % der Befragten Zustimmung, während die Generation 50 + mit 73 % auf dem zweiten Platz folgt. Eine Mehrheit der Deutschen bevorzugt der Umfrage zufolge eher eine kleinere Immobilie, wenn diese dafür sehr nah am Arbeitsplatz ist. Damit soll möglichst viel Lebenszeit auf dem täglichen Weg zur Arbeit eingespart werden.



