Der Meinung wurde am Donnerstag, den 29. Januar 2009 um 17:21 Uhr veröffentlicht und wurde unter Hausbau abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
Immer mehr Deutsche entscheiden sich beim Bau der eigenen vier Wände für ein in Fertigbauweise errichtetes Haus. Die größten Vorteile eines Fertighauses gegenüber einem in der traditionellen Massivbauweise erstellten Eigenheim liegen in der sehr kurzen Bauzeit und der besseren Finanzierbarkeit. Je nach Größe und Bauart des gewünschten Fertighauses kann ein zuteilungsfähiger Bausparvertrag schon fast die Hälfte des Weges zum Eigenheim ausmachen, wenn man davon ausgeht, dass Fertighäuser in minimaler Ausführung heutzutage bereits für einen fünfstelligen Betrag zu haben sind. Da der Bausparvertrag aber in den wenigsten Fällen für die vollständige Finanzierung des Eigenheims ausreichen wird, sollten sich die Häuslebauer schon frühzeitig mit weiteren Möglichkeiten der Baufinanzierung auseinandersetzen. Je mehr Zeit für die Auswahl des künftigen Kreditpartners zur Verfügung steht, desto günstigere Konditionen können dabei in der Regel ausgehandelt werden. Neben dem Bausparvertrag ist der klassische Baukredit im Zusammenhang mit dem Hausbau nach wie vor die beliebteste Form der Finanzierung. Bei der Baufinanzierung erhält der Bauherr den fehlenden Betrag, um seinen Traum vom Eigenheim realisieren zu können. Im Gegenzug wird ein Vertrag zwischen Kreditgeber und Bauherr geschlossen, in dem sämtliche Modalitäten wie z.B. Zinshöhe, Tilgungsraten oder Laufzeit geregelt werden. Bei aller verständlichen Euphorie über das künftige Eigenheim sollte der Bauherr im Vorfeld prüfen, ob er den aufgenommenen Baukredit vertrags- und fristgerecht abbezahlen kann. Der Traum von den eigenen vier Wänden könnte sich ansonsten sehr schnell als Alptraum entpuppen.



