Der Meinung wurde am Mittwoch, den 11. März 2009 um 19:46 Uhr veröffentlicht und wurde unter Handys & Mobilfunk abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
Telefonieren und das Versenden von SMS innerhalb Europas soll ab spätestens 2010 deutlich günstiger werden als dies bisher der Fall ist. Dafür macht sich derzeit der Industrieausschuss der EU in Brüssel stark. Nach Auffassung der zuständigen EU-Politiker sind die Kosten für die Nutzung des Handys im Ausland momentan unverhältnismäßig hoch und alles andere als marktgerecht. Von dem Vorstoß der EU könnten künftig vor allem Geschäftsreisende und Touristen profitieren, die auch während ihres Aufenthalts im Ausland nicht auf die Vorzüge des Handys verzichten können oder wollen. Ein entsprechender Vorschlag wurde in den vergangenen Wochen von der zuständigen EU-Kommission ausgearbeitet und dem Industrieausschuss zur Verabschiedung vorgelegt. Nachdem das Papier von diesem Gremium durchgewunken wurde, obliegt es nun der dem Parlament der EU und den Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten der Vorlage des Industrieausschusses zuzustimmen. Für das Telefonieren mit dem Handy sollen Kunden demnach bei ein- und ausgehenden Gesprächen mit jeweils 6 Cent weniger pro Minute zur Kasse gebeten werden dürfen. Die Obergrenzen sollen von 46 Cent (ausgehende Gespräche) bzw. 22 Cent (eingehende Gespräche) auf 40 und 16 Cent gesenkt werden. Noch deutlichere Einsparungen wären beim Versenden von SMS zu erwarten, wo statt bisher 30 bzw. 80 Cent nur noch 11 Cent verlangt werden dürfen. Bild- und Musikdateien dürfen nach dem Willen der EU künftig nur noch mit maximal 50 Cent pro Megabyte berechnet werden. Im Idealfall könnte das neue Handy-Gesetz bereits am 1. Juli, also noch rechtzeitig vor der Haupturlaubszeit, in Kraft treten.



