Der Meinung wurde am Dienstag, den 16. Dezember 2008 um 12:13 Uhr veröffentlicht und wurde unter Handys & Mobilfunk abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
Unter der Leitung des Assistenzprofessors Xuesong Zhou haben Tüftler der Universität von Utah einen Autoschlüssel entworfen, der per Bluetooth-Funk Handys blockieren und so das Autofahren sicherer machen soll. Die Erfinder haben ihrer Errungenschaft den Namen Key2SafeDriving gegeben, was sich in etwa mit “Schlüssel zum sicheren Fahren“ übersetzen lässt. Amerikanische Studien kamen zu dem Ergebnis, dass die Gefahr eines Unfalls durch das Telefonieren während des Autofahrens um das Vierfache steigt. Daher sei eine Erfindung wie die des neuen Hightech-Schlüssels mehr als überfällig gewesen, ist Zhou von seiner Idee überzeugt. Sobald der Autoschlüssel steckt, sendet er via Bluetooth ein entsprechendes Signal an das Handy des Autofahrers, das sofort sämtliche Funktionen des Mobiltelefons außer Kraft setzt. Lediglich die Notrufnummern der Polizei und Feuerwehr sollen weiterhin zur Verfügung stehen. Mit der Neuerung soll den besorgten Eltern von Fahranfängern eine Kontrollmöglichkeit an die Hand gegeben werden, dass sich der Nachwuchs auch tatsächlich auf das Wesentliche, das Autofahren, konzentriert. Die Planspiele des Assistenzprofessors aus Utah gehen indes sogar noch einige Schritte weiter. Für den Fall, dass dem Autoschlüssel noch weitere technische Details hinzugefügt würden, könnten Eltern beispielsweise auch in Erfahrung bringen, wo sich ihre Sprösslinge mit dem Auto aufhalten, wie oft sie zu schnell fahren und noch vieles mehr, wie Zhou erläutert. Einen kleinen Haken hat der Bluetooth-Autoschlüsel, dessen Markteinführung noch in den Sternen steht, aber dennoch. Auf Handys, deren Bluetooth-Funktion deaktiviert ist oder die gar nicht erst bluethoothfähig sind, kann der Autoschlüssel nicht zugreifen und diese auch nicht sperren.



