Das Statistische Bundesamt konnte dieser Tage sehr erfreuliche Zahlen bezüglich der Lebenserwartung von Neugeborenen präsentieren. Demnach setzt sich der positive Trend der letzten Jahre in diesem Bereich weiter fort. Nach wie vor kann das weibliche Geschlecht in Deutschland von einer etwas höheren Lebenserwartung ausgehen, als die Männer. Dem Zahlenwerk aus Wiesbaden zufolge wird ein weiblicher Säugling, der heute das Licht der Welt erblickt, im Schnitt 82,3 Jahre alt, während es bei Jungs 76,9 Jahre sind. Damit stieg die Lebenserwartung in Deutschland gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Jahre (Frauen) bzw. 0,3 Jahre (Männer). Aber nicht nur die jüngste Generation kann sich über die Nachrichten aus dem Statistischen Bundesamt freuen. Menschen, die heute 60 Jahre alt sind, können ebenfalls mit einem etwas längeren Leben rechnen. Männliche Vertreter dieser Altergruppe bringen es demnach auf 80,7 Jahre, während bei den Frauen von 84,6 Jahren ausgegangen wird. Auch hier konnte gegenüber der vorherigen Statistik ein marginaler Anstieg in Bezug auf die Lebenserwartung in Deutschland festgestellt werden.Die zunächst widersprüchlich erscheinende höhere Lebenserwartung der heute 60-jährigen gibt deshalb Sinn, da in dieser Altergruppe verschieden Kinderkrankheiten und Unfallrisiken ausgeschlossen bzw. minimiert sind. Menschen in den alten Bundesländern werden statistisch gesehen 1,4 Jahre (Männer) bzw. 0,3 Jahre (Frauen) älter als ihre Pendants im Osten Deutschlands.   

Bei den häufigsten Todesursachen hat sich in Deutschland hingegen wenig verändert. Herz- und Kreislauferkrankungen “führen“ hier weiter vor Krebserkrankungen.  


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