Der Meinung wurde am Mittwoch, den 04. Februar 2009 um 10:45 Uhr veröffentlicht und wurde unter Gesundheit abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
Der Weltkrebstag am heutigen Mittwoch beschäftigt sich mit der neuen Erkenntnis, dass Übergewicht aller Wahrscheinlichkeit nach das Krebsrisiko deutlich erhöht. Zu diesem Ergebnis kommen Mediziner nach ausführlichen Studien über die Ernährungsgewohnheiten der Betroffenen. Laut der Deutschen Krebsgesellschaft steigt für Übergewichtige insbesondere das Risiko, an Nieren-, Brust-, Dickdarm- oder Gebärmutterkrebs zu erkranken. Demnach seien 20 – 40 % aller Krebserkrankungen auf eine falsche Ernährung und daraus resultierendes Übergewicht zurückzuführen, so die Experten von der Deutschen Krebsgesellschaft. Die Zahl der dicken oder sogar fettleibigen Menschen ist in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren in alarmierender Weise angestiegen. Jeder zweite Deutsche ist zu dick, jeder fünfte Bundesbürger leidet an Fettleibigkeit, in der Fachsprache auch Adipositas genannt. Vor allem bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist die Zahl der Fettleibigen exponential in die Höhe geschossen. In absoluten Zahlen liest sich die Statistik so, dass 1,9 Millionen Kinder übergewichtig sind, rund 800.000 davon müssen als fettleibig bezeichnet werden. Die Deutsche Krebsgesellschaft appelliert daher an alle Eltern, künftig noch genauer auf die Ernährung ihrer Kinder zu achten und dabei selbst mit gutem Beispiel voranzugehen. Bisher wurde Übergewicht nur mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen direkt in Verbindung gebracht. Herzinfarkte und Krebs zählen nach wie vor zu den mit Abstand häufigsten Todesursachen, weshalb die Ergebnisse der neuen Studien durchaus ernst genommen werden sollten.



