Der Meinung wurde am Montag, den 05. Januar 2009 um 14:47 Uhr veröffentlicht und wurde unter Geschenke abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
In den ersten beiden Wochen nach Weihnachten gleichen sich die Bilder in den Kaufhäusern Deutschlands jedes Jahr aufs Neue. Die Mitarbeiter an den Umtauschkassen bekommen in der Zeit nach Weihnachten soviel zu tun wie zu keiner anderen Zeit des Jahres. Weihnachtsgeschenke, die entweder nicht gefallen oder nicht funktionieren, wollen von den Kunden umgetauscht werden. Während einem solchen Treiben vor Jahren vielerorts noch ein Riegel vorgeschoben wurde und das Umtauschen von unliebsamen Weihnachten nicht ohne Weiteres möglich war, zeigen sich die Kaufhäuser bei diesem Thema heutzutage sehr viel kulanter. Oftmals nutzen die Kaufhäuser den ungewöhnlich hohen Kundenstrom dazu, um mit spektakulären Sonderaktionen ihre Jahresbilanz noch einmal kräftig aufzubessern, was aufgrund des Konsumrückgangs in den vergangenen Monaten zum Ende des abgelaufenen Jahres von besonderer Bedeutung war. Neben dem Umtauschen der “falschen“ Weihnachtsgeschenke spielt auch das Einlösen von Geschenkgutscheinen und Geldgeschenken Anfang Januar eine übergeordnete Rolle in deutschen Kaufhäusern. Geschenke in Form von Bargeld oder Gutscheinen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, was letztlich auch den Mitarbeitern an den Umtauschkassen und den Bilanzen der Kaufhäuser entgegenkommt. Die Frist zum Umtauschen von Weihnachtsgeschenken läuft in den meisten Kaufhäusern noch bis Ende Januar, Geschenkgutscheine können auch noch in der Zeit nach Januar eingelöst werden, da diese theoretisch zeitlich unbeschränkt gültig sind.



