Der Meinung wurde am Dienstag, den 27. Januar 2009 um 16:47 Uhr veröffentlicht und wurde unter Geldanlagen abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
Das Vertrauen der Verbraucher in die Banken ist in den vergangenen Monaten sehr stark gesunken, auch Aktien stehen in der Gunst der Anleger längst nicht mehr so hoch im Kurs. Gold uns Silber befinden sich hingegen seit dem vergangenen Oktober auf einem noch nie dagewesenen Höhenflug und entpuppen sich immer mehr als zukunfts- und vor allem krisensichere Geldanlage. Am gestrigen Mittwoch stieg der Preis für eine Feinunze Gold auf 915 Dollar (knapp 700 Euro) und damit in die Nähe eines historischen Höchststandes. Trotz der weiterhin positiven Kursentwicklung von Gold und Silber weisen Analysten darauf hin, dass der Wertgewinn in den letzten Tagen größtenteils den Wechselkursschwankungen zu verdanken sei, wovon vor allem Anleger aus dem Euro-Raum profitierten. Zuvor waren Gold und Silber unabhängig von den Wechselkursschwankungen und in nahezu allen gängigen Währungen auf der Kurstabelle nach oben geklettert. Wo es Gewinner gibt, gibt es naturgemäß aber auch einige Verlierer. Zu Letzteren gehört vor allem die Schmuckindustrie, die aufgrund des teuren Gold und Silbers einen dramatischen Einbruch bei der Nachfrage zu beklagen hat. Besonders deutlich wird das am Beispiel Indien, das traditionell zu den größten Schmucknationen der Welt gehört. Im Januar wurden bisher lediglich zwei Tonnen Gold nach Indien exportiert, während im Januar 2008 noch 24 Tonnen des Edelmetalls den Weg zur Weiterverarbeitung nach Indien gefunden hatten.



