Forex ist eine neue Möglichkeit, sein Kapital gewinnbringend anzulegen. Die Funktionsweise von Forex ist dabei im Wesentlichen mit dem Aktienhandel an der Börse vergleichbar, mit dem Unterschied, dass bei Forex mit Währungen gehandelt wird. Außerdem spielt sich der Handel bei Forex ausschließlich über das Internet ab, die Beteiligten agieren also nur auf einem virtuell existierenden Börsenparkett. Ein weiterer Unterschied zum Aktienhandel besteht darin, dass die Währungen bei Forex nicht gekauft oder verkauft werden. Vielmehr wird immer ein bestimmtes Währungspaar, z.B. Euro und US-Dollar, getauscht – eine Währung wird also verkauft, während gleichzeitig dafür eine andere Währung gekauft wird. Bei Forex kann mit weit über 100 verschiedenen Währungspaaren gehandelt werden. Privatleute können zwar selbst nicht direkt am Forex-Handel teilnehmen, sie können dies jedoch über so genannte Forex-Broker tun. Die Broker stellen dazu eine spezielle Software bereit, die die Nutzer downloaden müssen. Über dieses Programm kann dann sofort mit dem Handel auf dem internationalen Devisenmarkt begonnen werden. Die Forex-Software wird in den meisten Fällen kostenlos zur Verfügung gestellt, die Broker generieren ihre Gewinne anteilig aus den Gewinnen ihrer Mandanten. Die Besonderheit beim Forex-Handel besteht darin, dass die Gewinnspanne sehr hoch ist, während das finanzielle Risiko gleichzeitig im überschaubaren Rahmen bleibt. Möglich wird dies durch den Einsatz von so genannten Hebeln, die je nach Broker in einer Größenordnung von 1:50 bis 1:200 angeboten werden. Sehr erfahrene Spekulanten operieren oft auch mit noch höheren Hebeln. Bei einem Hebel von 1:100 kann der Anleger die 100fache Geldmenge auf dem Devisenmarkt bewegen, als er tatsächlich einsetzt. Für das beispielhafte Währungspaar Euro und US-Dollar bedeutet das, dass bei einem Kurs von 1,6 für 1.000 Euro US-Dollars im Wert von 100.000 Euro gekauft werden können, also 160.000 US-Dollar. Die Kurse werden meistens bis zur 4. Dezimale angegeben und unterliegen ständigen Schwankungen. Aufgrund des Hebels sind nun schon bei geringen Kursschwankungen beträchtliche Gewinne von mehreren tausend Euro möglich, während der Anleger auf keinen Fall mehr als sein eingebrachtes Kapital verlieren kann. Zur Eröffnung eines Forex-Accounts ist in der Regel eine Mindesteinzahlung von 1.000 $ nötig, einige Broker bieten aber auch so genannte Mini-Accounts an, bei denen eine Einzahlung von 100 $ ausreicht.  


Einen Kommentar schreiben