Der Meinung wurde am Dienstag, den 09. Juni 2009 um 19:15 Uhr veröffentlicht und wurde unter Erwachsenenbildung abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
Sprachkurse in den deutschen Volkshochschulen sind in der Regel sehr gut besucht und werden von Erwachsenen, aber auch von Jugendlichen, sehr gerne als nützliches Weiterbildungsangebot gesehen und angenommen. Neben der Erweiterung des persönlichen Horizonts trägt aber auch die bei Sprachkursen an Volkshochschulen verwendete suggestopädische Lernmethode zur Beleibtheit bei.
Vom suggestopädischen Unterricht sprechen Pädagogen, wenn der Lernstoff der Sprachkurse nicht nur durch stures Pauken der Vokabeln und Grammatiksätze verinnerlicht wird, sondern stattdessen auch spielerische, musikalische und bewegungstechnische Elemente zum Einsatz kommen. An den Volkshochschulen wird der suggestopädische Unterricht nun auch verstärkt im Rahmen von Sprachkursen angewendet, da sich diese Art des Lernens hierbei besonders gut eignet. Der suggestopädische Unterricht macht das Lernen der Fremdsprache zwar noch interessanter, geschenkt bekommen die Schüler deshalb aber nach wie vor nichts. Ein gewisses Maß an Lernwille und Eigendisziplin gehört beim Sprachkurs trotz dieser relativ neuen Unterrichtsform weiterhin dazu.
Sprachkurse in fast allen halbwegs gängigen Fremdsprachen werden an den Volkshochschulen in jeder deutschen Stadt angeboten und stehen damit jedem interessierten Bürger offen. Der Unterricht an den Volkshochschulen findet in der Regel stundenweise an ein oder zwei Tagen in der Woche im Rahmen eines Abendkurses statt, wobei in verschiedene Kenntnisstufen (Einsteiger, Fortgeschrittene, Business usw.) unterteilt wird. Als Lehrer beschäftigen die meisten Volkshochschulen nicht selten Muttersprachler der zu lernenden Fremdsprache, wodurch die Effektivität der Sprachkurse zusätzlich gesteigert wird.


