Der Meinung wurde am Freitag, den 04. Juli 2008 um 09:28 Uhr veröffentlicht und wurde unter Erwachsenenbildung abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
Erwachsenenbildung ist vor dem Hintergrund des heutigen Arbeits- und Wirtschaftslebens ein Thema von höchster Aktualität.
Weiterbildung dient der Eingliederung und Wiedereingliederung in das Erwerbsleben, etwa wenn Schulabschlüsse oder grundlegende Fähigkeiten von Jugendlichen erworben werden müssen oder ein Ausweg aus langer Arbeitslosigkeit gesucht wird.
Schließlich ist Erwachsenenbildung der Ausdruck des Ehrgeizes, sich beruflich zu entwickeln oder zu verändern, weiterzukommen und ein Stück auf der teilweise sehr persönlich definierten Karriereleiter nach oben zu klettern. Finanzielle Aspekte mögen dabei eine Rolle spielen, der Begriff “Selbstverwirklichung” erscheint zu bombastisch, ist aber nur die noble Umschreibung für “Ich will in dieser Abteilung nicht versauern, ich kann doch mehr als das!”.
Dass man für eine Beteiligung an Erwachsenenbildung Kosten auf sich nimmt, ist vor diesem Hintergrund klar verständlich. Pauschale Angaben über deren Höhe lassen sich jedoch nicht machen, weil zu viele verschiedene Faktoren eine Rolle spielen. Schon die große Anzahl von Anbietern und Studiengängen macht die Kosteneinschätzung zu einer sehr individuellen Angelegenheit. Zu diesem Bereich gehören ebenso dreitägige Intensivseminare zur Weiterbildung zum Schadenssachverständigen für Kfz-Meister, wobei die Kosten bei etwa 1000 Euro liegen, wie Schulungskurse für Drehbuchschreiber, die per Fernstudium erfolgen und 12 Monate oder länger dauern können.
In bestimmten Fällen werden bei einer Beteiligung an Erwachsenenbildung Kosten seitens der Bundesagentur für Arbeit übernommen, in diesem Fall kostet die Maßnahme den Einzelnen also vor allem Schweiß, Mühe und Zeit.
Auch die Landesversicherungsanstalten, die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte, die Berufsgenossenschaften und der Berufsförderungsdienst der Bundeswehr können bei den Kosten hilfreich zur Seite stehen.
Für alle anderen gilt, wer bei der Beteiligung an Erwachsenenbildung Kosten sparen will, muss sich erst einmal umfassend informieren. Manche Anbieter kooperieren mit Firmen, deren Angehörige dann weniger Gebühren zahlen müssen. Auch andere Gruppen oder Mitglieder mancher Clubs können mit finanziellen Erleichterungen rechnen.
Rechnen ist überhaupt ein Stichwort - müssen beispielsweise noch Lehrbücher privat gekauft werden? Wie steht es mit den anfallenden Prüfungsgebühren? Darf man die Regelstudienzeit überziehen?
















