Der Meinung wurde am Donnerstag, den 22. Januar 2009 um 17:15 Uhr veröffentlicht und wurde unter Auto und Motor abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
Der spanische Autobauer Seat hat nun seine neue Studie für ein Elektro-Auto vorgestellt, das innerhalb der nächsten fünf Jahre zur Serienreife weiterentwickelt werden soll. Das Elektro-Auto der Spanier basiert auf dem Seat Leon, einem Wagen der Mittelklasse, und trägt den Namen Leon Twindrive Ecomotive. Mit dem mittleren Teil der Typbezeichnung nimmt Seat auf die Tatsache Bezug, dass der Elektro-Leon zum einen Teil von einem Elektromotor mit 47 PS angetrieben wird, andererseits seinen Antrieb aber auch aus einem herkömmlichen 1,9-Liter-Dieselmotor bezieht. Der Elektromotor ist im Kofferraum des Seats untergebracht und mit einer Lithium-Ionen-Batterie ausgestattet, die bequem per Steckdose aufgeladen werden kann. Sobald der Akku des Elektromotors leer ist, was nach rund 50 gefahrenen Kilometern der Fall sein soll, wird der Leon durch den Dieselmotor betrieben. Außerdem wird der Dieselmotor beim Anfahren und Beschleunigen des Seats zugeschaltet, um so die Reichweite des Elektromotors verlängern zu können. Unter dem Strich soll der Seat Twindrive Ecomotive auf 100 Kilometern demnach zwischen 0 und 4,5 Litern verbrauchen, so die Angaben des Herstellers. Seat zeigt sich zuversichtlich, den Elektro-Leon spätestens im Laufe des Jahres 2014 auf den Markt zu bringen, hielt sich mit der Einschätzung eines voraussichtlichen Preises aber noch zurück. Die Studie des Seat Leon Twindrive Ecomotive ist der erste Versuch der Spanier, sich mit einem eigenen Elektro-Auto auf dem Markt zu positionieren.




Januar 27th, 2009 at 09:35
Hallo,
Ich denke, es ist noch relativ zackiges Vorstoß seitens des Autoherstellers, eine andere Energiequelle aufzuschließen. Aber ob es ein Erfolg sein wird ist fraglich, denn erst muss Infrastruktur dafür geschaffen werden. Wo soll ich mein Elektroauto denn sonst tanken – bei mir zuhause? Der Stromverbrauch wäre viel teuerer, als paar Liter Benzin mehr. Denke ich es zumindest. Abgesehen davon, habe ich nirgendwo gelesen, wie viel mir der Strom kosten würde.
Ich denke aber, dass es so wie bei Ga-Umrüstung ist – Das lohnt sich für mich erst nach zwei Jahren richtig viel Fahrerei, wenn ich erstmal Preise für die GAS Umrüstung sehe.
Michael
April 9th, 2009 at 21:26
Wenn die glauben, dass in 5 Jahren eine Akkuladung nur für 50 Kilometer reichen wird, da muss man sich wirklich fragen, ob die noch alle Tassen im Schrank haben. Diese Reichweite wird ja schon heute locker von existierenden Akkus erreicht.
Oktober 18th, 2009 at 16:35
Ich denke das sich die Plug In Hybrid Technik am Markt durchsetzen wird. Mit den meisten Plug-In Hybriden kann man bis zu 60 Km elektrisch fahren, dann fährt man mit dem Benzinmotor weiten.