Der Meinung wurde am Mittwoch, den 12. November 2008 um 12:16 Uhr veröffentlicht und wurde unter Auto und Motor abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
Nachdem das bisherige Steuermodell der Bundesregierung innerhalb der SPD-Fraktion auf breite Ablehnung gestoßen ist, einigten sich die Spitzen der Koalitionsparteien CDU/CSU und SPD auf eine Neufassung des Beschlusses. Ursprünglich hatte die Bundesregierung am 5. November eine auf zwei Jahre befristete Befreiung von der Kfz-Steuer für alle Neuwagen beschlossen. Damit sollte der im Zuge der Finanzkrise ins Wanken geratenen Automobilindustrie unter die Arme gegriffen werden. Mit diesen Plänen stieß die Bundesregierung vor allem in der Opposition auf massiven Widerstand, da ein solches Steuermodell in erster Linie die Fahrzeuge der Oberklasse mit hohem Spritverbrauch bevorzugt hätte. Nun soll die allgemeine Befreiung von der Kfz-Steuer für alle Neuwagen nur noch ein Jahr lang gelten, vorausgesetzt der Neuwagen wird bis Juni 2009 gekauft. Spätestens bis zu diesem Datum will der Bundestag eine weiterführende Bestimmung beschließen. Als wahrscheinlich gilt, dass im folgenden Jahr nur noch besonders sparsame und schadstoffarme Neuwagen von der Kfz-Steuer ausgenommen werden können. Alternative Vorschläge gibt es jedoch schon jetzt. So regte Gerald Weiß (CDU) an, in den kommenden zwei Jahren einen pauschalen Nachlass der Kfz-Steuer in Höhe von 500 Euro zu gewähren, womit alle Neuwagenkäufer unabhängig vom gewählten Fahrzeugtyp gleichermaßen profitieren würden. Michael Fuchs (SPD) sprach sich dafür aus, die Umweltzonen abzuschaffen, da diese sich als sinnlos herausgestellt hätten. Zudem sei er für die Streichung der blockierenden Regelungen für Dienstwagen im Steuergesetz, so der SPD-Abgeordnete.



