Der Meinung wurde am Mittwoch, den 15. Oktober 2008 um 17:39 Uhr veröffentlicht und wurde unter Auto und Motor abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
Am Wochenende des 24. + 25. Oktober 2008 erlebt die 3-Städte-Rallye von München über Wien nach Budapest und zurück in ihre 45. Auflage. Bis zur Veranstaltung im Jahr 1979 wurde die heutige 3-Städte-Rallye offiziell noch als München-Wien-Budapest-Rallye ausgetragen, wurde in Fachkreisen in Anlehnung an die Anfangsbuchstaben der beteiligten Städte aber damals nur Mü-Wi-Bu genannt. Bei der 3-Städte-Rallye handelt es sich um eine der größten Breitensport-Veranstaltungen im Rallye-Sport. Diesem Umstand ist es auch zu verdanken, dass es in der langjährigen Geschichte des Rallye-Ereignisses in Mitteleuropa immer wieder zur ein oder anderen kuriosen Randerscheinung kam, die sich ihren Platz in den Geschichtsbüchern der 3-Städte-Rallye sichern konnten. Im Jahr 1967 war der Rallye-Pilot Ernst Suttrop aus Altötting auf einer Etappe ins niederbayrische Altötting offensichtich derart unterfordert, dass er das Etappenziel eine Stunde vor der Soll-Zeit erreichte. Derart gelangweilt machte sich Suttrop im nahegelegenen Waldstück auf Pilzsuche und verstaute einen Zentner der Waldfrucht im Kofferraum seines Rallye-Fahrzeugs und fuhr die Rallye freiwillig mit dem zusätzlichen Ballast zu Ende. In den Anfangsjahren der 3-Städte-Rallye hatten die Organisatoren in Ungarn zwar noch keine Stoppuhren, dafür aber jede Menge gute Ideen diesen Mangel zu umgehen. Stattdessen wurden Küchenuhren zur Zeitmessung herangezogen und die zurückgelegten Runden der einzelnen Teilnehmer anhand von Zigaretten gezählt.



