Die Abkürzung DSL.
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Die Abkürzung DSL steht für die englische Bezeichnung Digital Subscriber Line, was im deutschen mit Digitaler Teilnehmeranschluss übersetzt werden kann. Über die Teilnehmerleitung können Daten mit Übertragungsraten von bis zu 210 Mbit/s sowohl gesendet, als auch empfangen werden.
Der DSL Anschluss erfolgt häufig über die Telekom. Dabei kann DSL als Direktanschluss der Telekom, oder als Resale Anschluss realisiert sein. Letzterer benötigt einen Telefonanschluss der Telekom, selbst wenn der DSL Vertragsanbieter ein Anderer ist. Um DSL nutzen zu können, ist die Anschlussversorgung im Wohngebiet zu überprüfen. Die nötige Hardware liefern die Anbieter in der Regel direkt bei Vertragsbeginn mit. Optional kann die Verbindung über eine Kabelverbindung oder schnurlos, mit Hilfe eines W-LAN Modems, hergestellt werden.
Die Entwicklung auf dem DSL Markt bewegt sich in Richtung Komplettangebote, die autark von einem bestehenden Telekom Anschluss funktionieren. Zudem bieten diese Verträge einen breiten Leistungsumfang, der Surfen und Telefonie bündelt. Zudem handelt es sich meist um sogenannte Flatrates, die ein unbegrenztes Datenvolumen zu einem einmaligen Festpreis ermöglichen. Weitere optionale Erweiterungen, sowie individuelle Anpassungen sind bei den meisten Anbietern möglich.
Neben der Deutschen Telekom bieten verschiedene Unternehmen eigene DSL Verträge an. Dazu zählen United Internet, mit den Subunternehmen 1&1 und GMX. Weiterhin bieten die Telekommunikationsunternehmen Arcor, Vodafone, O2 und EWE Tel ein eigenes DSL Paket an. Zudem stellen Alice (HanseNet), Freenet, M-net, NetCologne und Versatel ihren Kunden eigene DSL Tarife zur Verfügung. Neben den genannten Anbietern existieren eine Reihe weiterer, die in der DSL Bereitstellung zumeist regional begrenzt sind und daher über geringere Anschlusszahlen verfügen.